Ritterfestspiele
"Varyngard – Flug des Falken“
auf Burg Satzvey
am 19.08.2026,
An der Burg 3
53894 Mechernich Satzvey
Am 19. August 2026 durfte ich ab 16.00 Uhr die
Ritterfestspiele auf Burg Satzvey
live erleben
– und dieser schöne Spätnachmittag war für mich weit mehr als nur ein Besuch bei einer Veranstaltung.
Schon beim Betreten des Burggeländes spürt man die besondere Atmosphäre.
Doch spätestens beim imposanten Einmarsch der Lager und aller Beteiligten wurde klar:
Jetzt beginnt die Reise in eine andere Zeit.
Der Einmarsch war für mich bereits einer der ersten großen Höhepunkte des Abends.
Die zahlreichen Mitwirkenden, die Gewandungen, die Fahnen, Musik
und die Atmosphäre mit dem Lagerleben rund um die Burg, ergaben ein beeindruckendes Gesamtbild.
Es war ein Moment, bei dem man nicht einfach nur Zuschauer war,
sondern das Gefühl bekam, mitten in einem mittelalterlichen Spektakel angekommen zu sein.
Vorab spielte auf der Burghofbühne
Fabula Aetatis
temperamentvoll ihre
„Sackpfeifen-“ oder „Drum ’n’ Pipes-Musik“,
die dem Dudelsack-Rock-Stil zugeordnet wird..
Die Handlung:
Ein Reich im Schatten.
Das alte Königreich Varyngard leidet unter der Herrschaft eines Königs, dessen Macht
auf Furcht, Gewalt, Intrigen und finsterer Magie beruht. Doch während das Volk ohnmächtig schweigt,
regt sich im Verborgenen Widerstand – leise, mutig und unbeirrbar.
Fast vergessene Legenden, zuerst nur leise geflüstert, entzünden den Funken alter Stärke,
und bald schon brennt die Sehnsucht nach Gerechtigkeit stärker als die Angst.
Im Chaos des Umbruchs kreuzen sich Wege, die nie für einander bestimmt waren,
so aber zur Bestimmung werden für das Reich:
Einfache Menschen, heimliche Rebellen und mysteriöse Gestalten aus der Vergangenheit
geraten in einen Strudel großer Ereignisse, der drohender Untergang und glühende Verheißung zugleich ist.
Und so gerät ein prunkvolles Turnier zur Bühne für Intrigen, zur Kulisse für zerbrechende Loyalitäten
und zum Schauplatz für Schicksale, die neu geschrieben werden. Alte Schuld fordert ihren Preis.
Eine epische Live-Show voller Action, Reitkunst, Kampfchoreografien, großer Schlachten und Emotione
eine Geschichte über Hoffnung im Angesicht der Finsternis, über Entscheidungen,
die ein ganzes Königreich verändern können, und über den Mut,
auch dann für das Richtige einzustehen, wenn der Preis sehr hoch ist.
(Text ist der Vorankündigung entnommen!)
Mitwirkende:
Patricia Beissel: Agneta, Gräfin von Durness
Katharina Wetz: Liora
Joachim Fetten: König Valeriant / „Der Falke“
Anton Zuehlke: Konrad von Schwarztann
Daniel Malek: Gerhard von Rott
Jolly Sera: Ludwig von Ebersberg
Franko Zeller: Friedrich von Astor
Achim Rundholz: König Agramor
Moana Krohne: Prinzessin Zephira
Barney Bahnsen: Brock
Hagen Haas: Rutgar
Thorsten „Loki“ Loock: Rhazmir
André Ruck: Herold
u.v.a. Mitwirkende mehr
Mein Resümee
Patricia Beissel verkörperte Agneta, Gräfin von Durness,
mit viel Präsenz.
Katharina Wetz als Liora und Moana Krohne als Prinzessin Zephira
brachten ebenfalls ihre eigenen starken Charaktere in die Handlung ein.
Besonders spannend war das Auftreten von
Joachim Fetten, der sowohl in der Rolle des König Valeriant und auch als „Der Falke“
fantastisch rüberkam.
Auch Anton Zuehlke als Konrad von Schwarztann und Daniel Malek als Gerhard von Rott
verliehen der Geschichte markante Figuren.
Jolly Sera als Ludwig von Ebersberg und Franko Zeller als Friedrich von Astor
ergänzten das Ensemble wunderbar.
Großartig wieder einmal in der Rolle des Schurken
Achim Rundholz: König Agramor
und auch Thorsten „Loki“ Loock als Rhazmir hatte seine großen Auftrtritte.
Als Monsterjäger waren Barney Bahnsen: Brock
und Hagen Haas: Rutgar ein belebendes und wichtiges Element in diesem Spiel.
André Ruck führte souverän und witzig als Herold durch das Programm.,
der das Geschehen immer wieder begleitete
und dem Publikum Orientierung und Ansporn gab,
Besonders beeindruckend waren für mich natürlich die Reiter*innen und die Kampfszenen.
Die Ritterkämpfe brachten ordentlich Action mit viel Feuer auf den Platz,
Doch ein besonderes Highlight ist für mich immer wieder der Tjost.
Wenn die Ritter auf ihren Pferden aufeinander zureiten die Lanzen aufeinandertreffen
und die Holzsplitter durch die Luft fliegen, ist das nicht nur spektakulär anzusehen.
Ein weiterer Höhepunkt war das Fackelrugby.
Die Kombination aus Bewegung, Feuer und den kämpferischen Szenen
sorgte für eine ganz eigene Dynamik.
Gerade solche außergewöhnlichen Programmpunkte machen die Ritterfestspiele
zu mehr als eine reine Theateraufführung.
Überhaupt lebt die Veranstaltung von der Mischung aus
Schauspiel, Action, Lagerleben und mittelalterlicher Atmosphäre.
Burg Satzvey
bietet dafür eine fantastische Kulisse.
Zwischen den historischen Mauern, den Lagern, dem Mittelaltermarkt und den zahlreichen Gewandeten
fällt es leicht, für einige Stunden den Alltag hinter sich zu lassen.
Mein persönliches Fazit:
Wer Mittelalter, Ritter, Schauspiel und spektakuläre Kämpfe mag, sollte die
Ritterfestspiele auf Burg Satzvey
unbedingt einmal selbst erleben. Die Kombination aus der einzigartigen Burgkulisse und dem engagierten Ensemble macht den Besuch zu einem Erlebnis, das noch lange nachwirkt.
Für mich war der 19. August 2026 ein Spätnachmittag voller Spannung, Atmosphäre und mittelalterlicher Magie –
und definitiv ein Erlebnis, das mir in Erinnerung bleiben wird.
Es gab eine spannende Geschichte, interessante Charaktere,
beeindruckende Reit- und Kampfszenen, nicht zu vergessen, der imposanten Einmarsch der Lager und Mitwirkenden.
Und zudem mit dem Tjost und Fackelrugby außerdem zwei besondere Action-Highlights.
Anmerkung:
„Varyngard - Flug des Falken “
ist der erste von zwei Teilen, dessen Fortsetzung 2027 erscheint.
Die beiden Shows sind einzelne Geschichten des selben Buches,
die aber auch unabhängig von einander gesehen werden können.




